Japanische Samurai-Schwerter gelten als die schärfsten der Welt, aber wissen Sie das wirklich?

Was ist das schärfste Schwert der Welt?
Die japanischen Samuraischwerter sind die wichtigsten Waffen Japans. Sie sind bekannter und repräsentativer für japanische Blankwaffen als Langwaffen wie Speere und Naginata. Aber was sind japanische Samuraischwerter und kennen Sie sie wirklich?
1. Japanische Samurai-Schwerter: Katana
In der Geschichte Japans trug jeder Samurai, egal wer, ein langes und ein kurzes Katana, wobei das lange Katana hieß. Die Klinge des Katana hat eine gebogene Form, die Kyotei genannt wird. Der mittlere Teil der Klinge ist am stärksten gebogen, da er sich dadurch leichter ziehen lässt.
Im Vergleich zu Katana kann man es sehr leicht mit einem anderen japanischen Messer verwechseln: dem Tachi. Der Unterschied besteht darin, dass beim Katana die Klinge normalerweise mit der Öffnung nach oben zeigt, während beim Tachi die Klinge nach unten zeigt. Die Öffnung der Scheide des Katana hat einen kleinen Griff und auf jeder Seite ein eingesetztes Matsu. Der kleine Griff ist ein kleines, etwa 18 cm langes Messer, das zum Schneiden von Dingen und Linien verwendet wird und gelegentlich die Rolle eines fliegenden Messers spielt. In Japan wird es als Handschwert bezeichnet, während die Rolle des Matsu darin besteht, Haare zu ordnen und zu kitzeln. Das Tachi-Schwert hat nichts davon.
2. Japanische Samurai-Schwerter: kleines Tachi
Japanische Samuraischwerter ähneln eigentlich den gerippten Schwertern, sind aber mit einem kleinen Schwert und einem Matsu ausgestattet, was sie nützlicher macht. Samurai achten nicht nur auf das innere Streben, sondern auch auf die äußeren Merkmale. Im Film „Twilight Seibei“ besiegt die Hauptfigur Iguchi Seibei einen Kampfkunstmeister mit einem kleinen Tachi.
3. Japanische Samurai-Schwerter: Wakizashi
Vielen ist aufgefallen, dass japanische Samurai in der Regel zwei Schwerter an der Hüfte tragen, die zusammen, in die gleiche Richtung, an der Hüfte getragen werden. Im Laufe der japanischen Geschichte besaßen alle japanischen Samurai ein Lang- und ein Kurzschwert. Entgegen der landläufigen Meinung war das Wakizashi jedoch nicht nur ein professionelles Selbstmordwerkzeug, als ob die japanischen Samurai sich nur auf den Selbstmord vorbereitet hätten. Tatsächlich tragen japanische Samurai ein Wakizashi, weil es im Kampf einen echten Nutzen hat: Das eine wird verwendet, um die Rüstung zu durchbrechen – für Angriffe aus der Nähe, die Kraft entfalten können, insbesondere gegen Brustpanzer aus Metall; das andere wird im Kampf auf engem Raum verwendet. Die Länge des Wakizashi ist nicht immer gleich, üblicherweise zwischen 30 und 60 cm.
4. Japanische Samurai-Schwerter: Kurzschwerter
Obwohl das Kurzschwert nicht mächtig genug erscheint, ist es fast schon ein Statussymbol. Es darf nur von Daimyo oder verdienstvollen Kriegern getragen werden und dient hauptsächlich der täglichen Verteidigung. Aus diesem Grund war der Shuriken dekorativer, und das Schwert wurde mit verschiedenen Methoden wie Pinselmalerei und eingelegten Steinen verziert, um es optisch ansprechender zu gestalten. Da das Kurzschwert ein Statussymbol ist, wird es oft von berühmten Künstlern geschmiedet, wie beispielsweise Toyotomi Hideyoshi, der ein Kurzschwert mit dem Schriftzug „Red Snow Left“ besitzt. Toyotomi ist von diesem Messer sehr angetan.